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Ob Sie neu in der Welt der Übersetzung sind oder nicht – dieser kurze Leitfaden stellt die fünf Grundlagen vor, auf die wir uns bei unseren Projekten hier bei Ultimate Languages stützen.

1. Professionelle Übersetzer

Zunächst möchten wir betonen, dass nicht jeder, der eine andere Sprache spricht, Übersetzer ist. Natürlich können wir einen Kollegen, der zufällig ein bisschen Spanisch spricht, bitten, sich eine E-Mail oder einen Artikel durchzulesen und die Kernaussage für Sie zusammenzufassen. Aber würden Sie dem gleichen Kollegen die Übersetzung Ihrer Website oder eines Geschäftsvertrags anvertrauen? Wahrscheinlich eher nicht.

Genau hier kommen Übersetzungsagenturen wie Ultimate Languages ins Spiel. Wir arbeiten ausschließlich mit professionellen Übersetzern zusammen, die entweder einen Hochschulabschluss in Übersetzung haben oder mindestens fünf Jahre als Übersetzer gearbeitet haben.

Die Besten ihres Fachs übersetzen ausschließlich in ihre Muttersprache, spezialisieren sich auf ein oder zwei Fachgebiete und bilden sich regelmäßig beruflich weiter, indem sie an branchenspezifischen Veranstaltungen und Schulungen teilnehmen.

Das sind die Übersetzer, mit denen Sie arbeiten möchten. Aber wie können Sie entsprechende Kontakte knüpfen?

Wenn Sie mit einer Übersetzungsagentur zusammenarbeiten, empfehlen wir stets, sich im Rahmen einer Probeübersetzung ein Gefühl für die Arbeit des Übersetzers zu verschaffen. In der Regel stellen Sie der Agentur dafür einen kurzen Text Ihrer Wahl zur Verfügung (nicht mehr als ein paar Absätze), den diese dann von einer Auswahl an Übersetzern, die am besten geeignet sind, übersetzen lässt.

Natürlich können Sie diese Probeübersetzungen nur entsprechend beurteilen, wenn Sie muttersprachliche Kollegen haben, die den Text in der jeweiligen Sprache prüfen und einschätzen können, welcher Übersetzer am besten zu Ihren Bedürfnissen passt. Darum sollten Sie sicherstellen, über einen entsprechenden Kontakt zur Bewertung der Probeübersetzungen zu verfügen, bevor Sie diese anfordern.

Sie benötigen regelmäßig Übersetzungen? In diesem Fall ist es wichtig, gemeinsam mit Ihrer Übersetzungsagentur an der Zusammenstellung eines Teams an zuverlässigen Übersetzern zu arbeiten, das mit der Zeit zu einer Erweiterung Ihres eigenen Teams wird. Genau hier kommen unsere nächsten beiden Grundsätze ins Spiel.

2. Stilrichtlinien

Sobald Sie Ihr Team an Übersetzern ausgewählt haben, beginnt die Feinabstimmung. Zwar verfügen Ihre Übersetzer meist über Branchenkenntnisse und haben sich vielleicht auch mit dem Stil Ihres Unternehmens vertraut gemacht, damit ist es aber noch nicht getan.

Wie Sie wissen, ist jeder Schreibstil vollkommen subjektiv: Was dem einen gefällt, kann für den anderen ganz furchtbar klingen. Wie lösen wir dieses Problem? Am einfachsten ist es, wenn Sie uns die Stil- und Markenrichtlinien bereitstellen, die Ihr Unternehmen bereits erstellt hat. Das kann in Ihrer Muttersprache sein oder in den Zielsprachen, für die Sie Übersetzungen benötigen.

Unserer Erfahrung nach haben viele Unternehmen keine solchen Richtlinien. In diesem Fall erarbeiten wir sie gemeinsam mit unseren Kunden.

Dazu stellen wir Ihnen zunächst einige Fragen und bitten Sie, uns Beispiele bereits übersetzter Inhalte zukommen zu lassen, dessen Stil bei Ihren jeweiligen Länderteams gut ankam. Derartige Referenzmaterialien helfen den ausgewählten Übersetzern, einen Einblick in den von Ihnen gewünschten Stil zu erhalten – oder auch nachzuvollziehen, was Sie nicht gut finden …

3. Glossare

Das gleiche gilt für die Terminologie.

Je nach Branche gibt es wahrscheinlich bestimmte Wörter und Ausdrücke, die eingehalten werden müssen, ebenso wie firmenspezifische Terminologie. Aber nur durch die Verwendung von Glossaren können Sie sicherstellen, dass die Terminologie dokumentiert und einheitlich in allen Sprachen angewendet werden.

Es gibt viele verschiedene Arten von Glossaren. Hier sind einige Beispiele:

  • Firmenspezifische Glossare
  • Branchenspezifische Glossare
  • Nicht zu übersetzende Begriffe
  • Terminologie für Benutzeroberflächen
  • Keywords für die Suchmaschinenoptimierung

Idealerweise beginnt man mit den Materialien, die in der Ausgangssprache vorliegen. Ihr Übersetzungspartner übernimmt die Übersetzung dieser Materialien oder nutzt diese als Grundlage für die Erstellung neuer Glossare in den jeweiligen Zielsprachen.

Wie auch bei Probeübersetzungen ist es wichtig, über geeignete Kontakte zu verfügen, die Ihre Glossare in der jeweiligen Muttersprache prüfen können, bevor sie für Ihre Projekte verwendet werden.

Dabei ist auch auf eine Regelmäßigkeit der Überprüfung zu achten, um die Glossare angesichts der Veränderungen innerhalb der Branche oder Ihres Unternehmens aktuell zu halten. Wir empfehlen, Ihr Glossar mindestens alle zwei Jahre zu aktualisieren.

4. Tools nach Industriestandard

Die Zeiten, in denen Übersetzer mit Dokumenten in Papierform arbeiteten, sind lange vorbei. Damals führten zeitaufwendige, sich wiederholende Aufgaben häufig zu zusätzlichen Kosten für den Kunden. Heute nutzen Übersetzer und Übersetzungsunternehmen computerunterstützte Übersetzungstools (computer-aided translation tools oder CAT-Tools), die den Branchenstandards entsprechen.

Diese Tools stellen die Qualität und Einheitlichkeit der Übersetzung sicher und erlauben mit der Zeit eine Kostenreduzierung für den Kunden. Glossare lassen sich ebenfalls in diese Tools einbinden und stellen sicher, dass die genehmigte Terminologie innerhalb der Übersetzung angewendet wird. Darüber hinaus ermöglichen integrierte Qualitätsprüfungen dem Übersetzer und Projektmanager, vor der Lieferung der fertigen Übersetzung einen Qualitätscheck durchzuführen.

Der wichtigste Vorgang, für den ein CAT-Tool hauptsächlich eingesetzt wird, ist die Erstellung eines Übersetzungsspeichers (Translation Memory – TM). Dabei handelt es sich um zweisprachige Datenbanken, die aus den übersetzten Inhalten erstellt und als Referenz für zukünftige Übersetzungen gespeichert werden. Langfristig ergibt sich dadurch eine deutliche Zeit- und Kostenersparnis.

Für weitere Informationen zu CAT-Tools lesen Sie unseren nächsten Blog hier.

5. Maßgeschneiderte Workflows

Wir bei Ultimate Languages wissen: Kein Übersetzungsprojekt gleicht dem anderen. Jedes Unternehmen hat unterschiedliche, individuelle Ansprüche, die im Übersetzungsprozess berücksichtigt werden müssen. In unseren separaten Blogs zu Website-Übersetzung, technischer Übersetzung und Marketing-Übersetzung gehen wir auf dieses Thema noch näher ein.

Folgende wichtige Faktoren gilt es bei jedem Arbeitsablauf zu beachten:

  • Dateiformat
  • Fachgebiet
  • Übersetzung, Transkreation oder Copywriting
  • Technische Anforderungen
  • Überprüfung durch interne Mitarbeiter
  • Liefertermin

Vor allem zu Beginn Ihrer Zusammenarbeit mit dem Übersetzungsanbieter können viele Fragen in Bezug auf Ihre internen Prozesse aufkommen. Die Kooperation bei der Beantwortung dieser Fragen ist überaus wichtig, denn nur so kann die passende Lösung für Ihre individuellen Anforderungen erarbeitet werden.

Wir bei Ultimate Languages sind uns bewusst, dass die Dinge manchmal etwas kompliziert werden können. Deshalb lautet einer der Werte unseres Unternehmens, unseren Kunden einfache Lösungen für komplexe Anforderungen zu liefern.

Das waren also die fünf leicht zu merkenden Grundlagen für jedes Übersetzungsprojekt. Wenn Sie diese fünf Faktoren berücksichtigen und darauf achten, keinen außer Acht zu lassen, sind die Weichen Ihres Übersetzungsprojekts eindeutig auf Erfolg gestellt. Unserer Erfahrung nach führen Projekte, die auf diesen Grundlagen aufbauen, zu hochwertigeren Übersetzungen und zufriedeneren Kunden – ein Erfolg, den wir auch für Sie erzielen können.

Wenn Sie Fragen haben oder gerne mehr darüber erfahren möchten, wie Ultimate Languages diese Grundlagen in die Praxis umsetzt, schreiben Sie uns eine Nachricht.